Sturmtief “Xynthia” macht meine Bahnreise zum Alptraum
Nach der PubCon am Freitag habe ich – schon fast traditionell – noch einen zusätzlichen Tag an meinen Hannover-Aufenthalt drangehängt und diesen überwiegend zum shopping genutzt
Im Nachhinein scheint dies allerdings von Jahr zu Jahr eine schlechtere Entscheidung zu sein.
Noch im letztes Jahr wurde mein ICE circa 60km vor Frankfurt abgestellt und die Lautsprecher haben verkündet, dass es nicht mehr weiter gehen wird. Grund: Die Tamilen hatten den Frankfurter Hbf besetzt. Alles schön und gut, irgendwie habe ich dann die Heimfahrt andersweitig organisiert.
Gestern Mittag hingegen kam es ganz anders, allerdings auch wesentlich krasser. Um 14:00 Uhr den IC in Hannover bestiegen und schon nach wenigen Minuten wurde eine erwartete Verspätung von einer Stunde angekündigt. Sturmtief “Xynthia” hat Bäume und Äste auf die Gleise geweht. Super. Nach einem 30 minütigen Halt mitten in einem Wald ging es weiter. Bis nach Treysa. Dort stand der Zug ganze sechs Stunden. Unglaublich. Alle 30 Minuten gab es mal eine Durchsage, die aber wohl eher dazu diente die Fahrgäste zu beruhigen. Es gab nicht mal was zu trinken oder zu essen. Nach vier Stunden sollten Taxen für die Weiterfahrt organisiert werden, das war aber wohl auch mehr dahergeredet als gehandelt. Nach sechs Stunden endlich eine Mitfahrgelegenheit nach Gießen gefunden. Um 24 Uhr – nach immerhin zehn Stunden – endlich daheim.
Krasser Höllentrip. Ich ärgere mich immer wieder, dass die Deutsche Bahn keine gescheite Organisation auf die Reihe bekommt. Die hatten nichtmal die Möglichkeit ihre Zentrale in Frankfurt zu erreichen. (Erst nach Stunden und mit der Hilfe eines “Fremdhandys”)
Genug Bahn für die nächste Zeit. Brauche jetzt nen Flug zur Campixx.




März 1st, 2010 at 17:32
Mein Beileid! …
März 1st, 2010 at 17:38
Hehe, das war wieder was
März 1st, 2010 at 18:11
10 Stunden ist schon heftig. Bin gegen 13h von Lehrte aus los und mit dem ICE77 um 13:41 Uhr dann nach Hannover…. bzw. bis Fulda. Dort war dann Halt für unbestimmte Zeit. Irgendwann kam die Durchsage, dass alle die Richtung Stuttgart & Karlsruhe wollen nach Würzburg fahren sollen, weil da noch was fährt.
Hat man wohl vergessen dem Personal in Würzburg zu sagen. “Zug fährt pünktlich”, “5 Minuten Verspätung”, “20 Minuten Verspätung”, “Zug fällt aus”. Beim nächsten Zug dann dass gleiche…
Um 21:45 war die Odyssee dann zu Ende. Aber auch nur, da ich mit dem Auto weitergekommen bin. Bist also nicht der Einzige, der “entspannt” einen Tag nach der PubCon zurückfährt. Geteiltes Leid…